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Das Schulsystem in Australien

Mit einem Schüleraustausch nach Australien lässt du dich nicht nur auf ein neues Schulumfeld ein, sondern auch auf eine neue Unterrichtssprache. Zudem unterscheidet sich das australische Schulmodell teilweise von dem deutschen, wenngleich es auch ein paar Gemeinsamkeiten gibt. Damit du weißt, was auf dich zukommt, wollen wir die einige der Hauptmerkmale etwas genauer aufzeigen:

Ganz allgemein: Vergleicht man die australische High School mit dem deutschen Schulsystem, so entspricht sie einer Gesamtschule. Das bedeutet, dass mit dem Besuch einer High School verschiedene Abschlüsse möglich sind. Die Schulzeit beträgt in Australien in der Regel 12 Jahre. Davon fallen sieben Jahre auf die Grundschul- und fünf Jahre auf die High School-Zeit. Nach einem erfolgreichen zweijährigen Besuch der Klasse 11 und 12 erlangt man mit dem High School Certificat einen Abschluss, der vergleichbar ist mit dem deutschen Abitur.

Private und staatliche Schulen: In Australien besuchen ca. 70% der Schüler staatliche Schulen und 30% gehen auf Privatschulen. Die staatlichen Schulen sind weitaus kostengünstiger als australische Privatschulen, bieten aber dennoch ein breites Spektrum an Unterrichtsfächern an. Der Unterricht an Privatschulen ist dagegen etwas anspruchsvoller, bzw. “akademischer”. Besonders zu erwähnen sind die zahlreichen außerschulischen Aktivitäten wie ein großes Sportangebot, sowie musische und künstlerische Aktivitäten vor und nach der Schule und an den Wochenenden. Die meisten Privatschulen bieten auch Internatsunterbringungen an.

Da das australische High School Certificat grundsätzlich auch in Deutschland anerkannt ist, ebenso wie die Schuljahre und die Zeugnisse, ist ein Wiederholen einer Klasse im Regelfall nicht nötig. Details, Voraussetzungen und Bedingungen müssen aber mit den jeweiligen Schulen abgeklärt werden.

Gemeinsamkeiten:

  • Kurssystem: Auf dem Weg zum deutschen Abitur werden in der Oberstufe (Sekundarstufe II) die Klassenverbände aufgelöst und in Kursen unterrichtet. Dies ist auch an australischen High Schools der Fall. Schülerinnen und Schüler müssen Pflichtveranstaltungen wie z.B. Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften wählen. Zum Teil gibt es diese in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Ergänzt werden die Kurse durch Wahlfächer, die sich von Schule zu Schule unterscheiden können.
  • Unterrichtszeiten: Wie seit der Einführung der Schulzeitverkürzung in Deutschland in etwa auch, findet der Unterricht in Australien in der Regel montags bis freitags von 9 Uhr bis 15:00 Uhr statt. An Privatschulen können die Unterrichtszeiten etwas variieren.

Unterschiede:

  • Schuljahr: Das Schuljahr ist, wie in Deutschland, auf zwei Halbjahre aufgeteilt, welche aber wiederum in zwei Quartale unterteil sind. Jedes Quartal besteht aus 10 Wochen, wobei es zum Ende des Quartals Ferien gibt. Zeugnisse gibt es am Ende eines jeden Quartals. Ein Einstieg in eine australische High School ist immer zum Quartalsanfang möglich. Das Schuljahr beginnt hier Ende Januar und endet Mitte Dezember.
  • Schuluniformen: An allen Privatschulen sind Schuluniformen Pflicht. Aber auch an fast allen staatlichen Schulen werden Uniformen getragen. Dabei hat jeden High School ihre eigene Uniform.
  • „School Spirit”: Der Schulbesuch in Australien ist mehr als bloß die Vermittlung von Wissen. Die Vielfalt an Fächern und Aktivitäten, besonders an den Privatschulen, lässt die Schülerinnen und Schüler auch in der Freizeit zusammenwachsen. Auf all jene, die sich für einen High School Aufenthalt in Australien entscheiden, werden viele neue Abenteuer warten. Das Schulsystem wird einen in Teilen an das deutsche Erinnern, aber man wird auch viel Neues kennenlernen, seine Englischkenntnisse perfektionieren, neue Freundschaften schließen und seinen interkulturelle Kompetenz schulen.

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