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Sind Gastgeschenke für die Gastfamilie notwendig?

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Es ist prinzipiell ein schönes Gefühl, nicht mit leeren Händen dazustehen, wenn man für mehrere Monate bei seiner Gastfamilie einzieht. Da man die Familie aber noch nicht wirklich kennt, sollte man von persönlichen Geschenken eher Abstand nehmen. Damit man mit dem Geschenk nicht in ein Fettnäpfchen tritt, verraten wir ein paar Tipps, wie man diese vermeidet und welche Gastgeschenke am besten bei der Gastfamilie ankommen.

Da man sie aber noch nicht wirklich kennt, könnte man vielleicht etwas typisches aus der Heimat mitbringen. So gibt man der australischen Familie die Möglichkeit, etwas über den Alltag oder das Leben in Deutschland zu erfahren.

Auch sollte man sich Gedanken über das Budget machen. Die Eltern werden sicherlich etwas dazu beisteuern oder die komplette Summe der Gastgeschenke übernehmen. Dennoch sollte man nicht über die Stränge schlagen. Es ist nicht notwendig, teure und anspruchsvolle Geschenke zu machen. Viel angemessener sind originelle Geschenke oder etwas typisches aus der Heimatstadt oder etwas, wofür die Deutschen oder Deutschland bekannt ist.

Informationen sammeln für persönliche Geschenke

Persönliche Geschenke sind ein Wagnis, da man seine zukünftigen Gasteltern noch nicht wirklich kennt. Ist es einem dennoch ein Anliegen, persönliches Gastgeschenk zu überreichen, sollte aman bereits im Vorfeld einige Informationen einholen. Über Briefwechseln und Telefonate kann man vorsichtig nach Informationen wie Hobbies, Interessen und Alter erfragen. Entpuppt sich eines der Elternteile als Hobbykoch, wäre ein deutsches Kochbuch ein denkbares Geschenk. Ist die Mutter ein Fan von klassischer Musik, wäre eine DVD mit einem Konzert aus der Elbphilharmonie eine Idee.

Etwas Kreatives und Selbstgemachtes

Hat man eine kreative Ader, freut sich die Gastfamilie sicherlich über etwas Selbstgemachtes. Das kann alles sein: ein Kissen, ein selbstgemaltes Bild, ein Dekorationsgegenstand oder einen selbstgemachten Kalender. Dabei kommt es nicht auf die Nützlichkeit an, sondern darauf, dass man sich in seiner Freizeit gerne damit beschäftigt. Eine schöne Idee ist auch ein Fotoalbum mit Fotos aus der Heimat, den dort lebenden Freunden und natürlich der Familie. Das ist nicht nur sehr persönlich, man hilft den Gasteltern auch mehr über ihren Gast zu erfahren.

Heimattypische Souvenirs

In fast jeder größeren Stadt in Deutschland gibt es Souvenirgeschäfte, die aller erdenklichen, für Deutschland typische Geschenke verkaufen. Ein Gartenzwerg oder ein Bierglas sind nur zwei solcher Beispiele. Gerade unsere deutsche Braukunst ist schließlich in aller Welt bekannt und sehr beliebt. Als Minderjähriger sollte man es allerdings unterlassen, Alkohol mitzubringen. Was aber aufgrund der verschärften Regelungen am Flughafen sowieso nicht möglich wäre. Besser wäre etwas zu Essen. Womit wir beim nächsten Punkt wären!

Deutsche Hausmannskost

Deutsche Delikatessen kommt eigentlich immer gut an. Beliebte Mitbringsel sind Schwarzbrot, Spätzle, Knödel oder Lebkuchen. Diese Dinge werden der Gastfamilie mit Sicherheit schmecken. Auch Wurstwaren in Konserven können für Freude sorgen. Im Vorfeld sollte man aber vielleicht abklären, ob die Gasteltern Vegetarier oder Veganer sind. Das schränkt die Auswahl dann wiederum etwas ein. Ansonsten hat man mit Lebensmitteln die Möglichkeit, für oder gemeinsam mit der Familie zu kochen, um seine Dankbarkeit für die Aufnahme zu zeigen.

Wofür auch immer man sich entscheidet, das Geschenk, das man seiner Gastfamilie mitbringt, wird dem Kulturaustausch zu einem guten Start verhelfen: Was man wählt, wird etwas über einen selbst und seine Kultur aussagen und einen Moment des Teilens zwischen allen Mitgliedern der neuen Familie schaffen. Man sollte das Beste aus dieser Tradition machen und sie als einen Weg nutzen, das Eis zu brechen!


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