Wie wird man in Australien betreut?

Betreuung der Austauschschüler in Australien

Ein Schüleraustausch in Australien bedeutet für die meisten Schüler den ersten Schritt in die Selbstständigkeit. Auf die Teilnehmer wartet ein großes Abenteuer mit vielen spannenden Erlebnisse, neuen Erfahrungen aber auch Situationen, die einen an die Grenzen bringen können. Auch fernab des Elternhauses ist es daher enorm wichtig, sich gut aufgehoben zu fühlen und einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, dem man vertrauen kann. Das hilft nicht nur den Austauschschülern sondern gibt auch den Eltern zuhause ein gutes Gefühl.

Normalerweise kümmern sich die Gasteltern sehr fürsorglich um ihre Gäste. Darüber hinaus stellen Austauschorganisationen den Neuankömmlingen aber auch Ansprechpartner (“local coordinator”) in Australien bereit, die bei konkreten Fragen und in schwierigen Situationen helfen können. Die Austauschschüler können sich während des gesamten Auslandsaufenthaltes an diese Personen wenden.

Vorbereitung und erster Kontakt

Damit der Austausch für die Schülerinnen und Schüler von Anfang an möglichst reibungslos verläuft, werden die Schüler schon in Deutschland auf sogenannten Vorbereitungstreffen auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet. Hier treffen sich die Teilnehmer mit Mitarbeitern der Austauschorganisation und bekommen allerlei Informationen den Austausch betreffend. Dabei werden Fragen geklärt wie: Was erwartet mich in Australien? An wen kann ich mich bei Fragen in Australien wenden? Welche möglichen Probleme stehen mir bevor und wie kann ich damit umgehen? Welche kulturellen Unterschiede können mich erwarten? Zum Teil gibt es solche Treffen auch nochmal in Australien, bevor die Jugendlichen dann in ihre eigentliche Unterbringung kommen. So können sich die Schüler gemeinsam die ersten Tage auf Australien einstellen.

Vor Ort wird dann ein enger Kontakt zwischen den Schülern den “local coordinators” der australischen Partnerorganisation ermöglicht. Diese australischen Mitarbeiter werden den Teilnehmern gleich nach der Ankunft vorgestellt und befinden sich in einem ständigen Austausch mit den Schülern vor Ort und der Austauschorganisation in Deutschland. Sie haben immer ein offenes Ohr und können bei möglichen Problemen sofort eingreifen.

Aufgaben des “local coordinators”

Zu Beginn des Auslandsaufenthaltes wird man, außer der Gastfamilie, zunächst kaum jemanden kennen. Dafür stellen die meisten Austauschorganisationen den Jugendlichen einen Betreuer zur Verfügung, der verschiedene Aufgaben übernimmt. Oft ist er sogar schon beim Empfang am Flughafen dabei. In erster Linie ist er dafür da, eine neutrale Ansprechperson während des gesamten Auslandsjahres zu sein. Er erkundigt sich regelmäßig nach dem Wohlergehen seiner Schützlinge und hält die Partnerorganisation über die Entwicklung des Austauschschülers auf dem Laufenden. Diese Berichte werden auch an die Eltern in Deutschland weitergegeben.

Der Betreuer wird auch bei möglichen Problemen mit der Gastfamilie vermitteln, wobei sich kleinere Zwischenfälle oft auch persönlich lösen lassen. Können Probleme aber nicht aus der Welt geräumt werden, vertritt der local coordinator die Interessen des Austauschschülers und handelt zu dessen Gunsten.

Oft werden von den Betreuern auch Ausflüge und Touren organisiert, die dabei helfen sollen, die Gemeinschaft der Austauschschüler in Australien zu stärken. So können die Austauschschüler untereinander stärker Kontakte ausbauen, sodass sie von Anfang an auch in Australien vertraute Gesichter um sich haben. Solche Vernetzung untereinander kann auch für mögliche Urlaube und Besuche in Australien sehr sinnvoll sein. Man sollte sich aber nicht zu sehr an auf den Kontakt zu anderen Austauschschüler beschränken, denn schließlich will man ja authentische Auslandserfahrungen sammeln und sollte sich daher in erster Linie mehr auf australische Schüler und die Gastfamilie einlassen.

Wichtig: Da die Qualität der Betreuung stark vom Engagement der einzelnen lokalen Betreuer abhängt, sollte man bereits in Deutschland eine seriöse Organisation aussuchen, bei der man sich von Anfang an gut aufgehoben fühlt. Sollte es zu Konflikten zwischen den Austauschschülern und dem Betreuer kommen, sollte man sich direkt an die Organisation wenden, um eine Lösung zu finden. Die verschiedenen Anlaufpunkte und Kontaktpersonen in Deutschland und Australien sowie deren vernetzte und transparente Kooperation, sollen dazu beitragen, bei potenziellen Problemen schnell reagieren zu können und so einen unvergesslichen und unbeschwerten Auslandsaufenthalt zu ermöglichen.


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